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Fritz-Ahnenforschung-9 n. Chr.

Inzwischen hat meine Ahnen-Suche einen weiteren Vorfahren derer „von und zu Schisshausen“ ausgebuddelt. Diesbezüglich müssen wir aber um mehr als 2000 Jahre zurückgehen bis in das Jahr 9 n. Chr.

Damals lebte bei einem landbekannten Germanen namens Arminius mein damaliger Vorfahre. Dieser wird tatsächlich in einigen Tacitus-Texten erwähnt als „Schissus Germanicus“.
Leider gab es damals noch keine Fotografie. Somit musste ich aufgrund uralter und überlieferter Zeichnungen und Beschreibungen 2 Fotos rekonstruieren lassen, welche meinen damaligen Vorfahren zeigen.

Der Überliefung zur Folge soll „Schissus Germanicus“ angeblich seinen Menschen angestiftet haben, einen nationalen Aufstand zu organisieren, welcher die damalige Besatzungsmacht, die Römer, aus dem Land hinaus fegte. Drei römische Legionen wurden in der sagenumwobenen Schlacht im Teutoburger Wald vernichtend geschlagen. Danach zogen sich die Römer auf die sog. „Spaghetti-Linie“ zurück, welche in Fachkreisen einfach nur Limes genannt wurde.

Je mehr ich darüber nachdachte, umso weniger konnte ich es mir vorstellen, dass einer meiner Vorfahren einen derartigen großen Aufstand angezettelt hätte. Zwar hat der eine oder andere meiner Vorfahren bei der einen oder anderen Armee gedient, jedoch waren wir alle immer schon im Grunde wenig kriegerisch. Wir haben immer unsere Pflicht erfüllt, aber dies bedeutet nicht, dass wir gleich Massenaufstände hervorgerufen hätten. Außerdem besagt die gleiche mündliche Überlieferung, dass „Schissus Germanicus“ mehr an unkontrollierter Nahrungsaufnahme interessiert war als an allem anderem. Diesbezüglich liegt also eine 2000 Jahre alte genetische Linie vor, welche bei mir und meinem Menschen endet. Auch wir beide sind vorrangig daran interessiert, möglichst unkontrolliert so viele Nahrungsmittel wie nur möglich zu uns zu nehmen.
Ich konnte es mir einfach nicht vorstellen, dass mein damaliger Vorfahre einen solchen Aufstand angezettelt hätte. Zumindest konnte ich mir aber nicht vorstellen, dass derartiges lediglich nationale Befreiungsgründe gehabt haben könnte.

Immerhin würde kein Deutscher für derartiges auch nur einen Finger krumm machen. Das sieht man doch an der heutigen Tagespolitik. Mit den Deutschen kann man alles machen, die ziehen allenfalls die Michel-Schlafmütze noch etwas tiefer in die Augen und Ohren.
Die Mehrwertsteuer wird immer wieder einmal erhöht --und niemand geht auf die Barrikaden.
Der Teuro wurde vor fast 1 ½ Jahrzehnten eingeführt --und niemand ging auf die Barrikaden.
Der Bergbau wird abgeschafft wegen angeblich zu hoher Subventionen, obwohl diese Subventionen mal gerade im Bereich von vielleicht 2-4 % der Gesamtsubventionen liegen und im Übrigen die Politiker ja wohl die teuersten Subventionsempfänger des Staates sind --und niemand geht auf die Barrikaden.
Ich könnte noch eine Endlosliste hinten anstellen, welche immer wieder zum gleichen Ergebnis kommen würde, dass niemand auf die Barrikaden geht.Und da sollen damals unsere Vorfahren wegen eines angeblichen Befreiungskampfes einen Volksaufstand angezettelt haben??
Glaub´ ich einfach nicht. Wenn wirklich, dann muss dies ganz andere Hintergründe gehabt haben.
Also hab´ ich Ursachenforschung betrieben und mich erst einmal gefragt, unter welchen ganz, ganz engen Ausnahmeverhältnissen vielleicht doch einmal Deutsche einen richtigen Kampfgeist entwickeln könnten. Ich hab´ wirklich sehr, sehr lange nachdenken müssen, bis ich endlich drauf gekommen bin:

- Wann zeigen Deutsche Kampfgeist?
- Wenn z. B. mitten in der Stoßzeit ein Supermarkt eine neue Kasse auf macht!

Deutscher Kampfgeist hat also etwas mit Einkauf und wahrscheinlich mit Einkauf von Nahrungsmitteln zu tun, also mit etwas, von dem ich Ahnung habe.Der damalige Aufstand muss also irgendetwas mit Frustrationen im Nahrungsmittelbereich zu tun gehabt haben.

Dann fiel es mir wie Schuppen von den Hundeaugen:

Das damals noch mit Pferdefuhrwerken betriebene italienisch-römische Pizzataxi hatte andauernd Verspätung, weswegen die Pizzen nur kalt ausgeliefert wurden!

Das ist natürlich ein echter und nachvollziehbarer Grund für einen Deutschen, einen Volksaufstand anzuzetteln. Mein Vorfahre „Schissus Germanicus“ war sauer gewesen, weil die Römer immer wieder Verspätungen hatten mit ihren Pizza-Lieferungen. Das kann ich im Übrigen rein persönlich wirklich nachempfinden. Grauenvoller Gedanke: Man freut sich auf eine leckere warme Pizza und erhält nur so einen kalten Abklatsch.

Also jetzt muss man die Geschichtsbücher vollkommen neu schreiben bzgl. der Ereignisse im Jahre 9 n. Chr.

Bei dieser Gelegenheit kann man gleich mit einer anderen Legende aufräumen, welcher ich auch forschungsmäßig nachgeschnüffelt bin. Zum Glück habe ich ja eine sehr gute Nase.
Der Überlieferung zur Folge soll nämlich kein einziger der Italiener lebend wieder zur eigenen Truppe zurückgekommen sein. Also ich habe mich im damaligen örtlichen Bereich umgesehen, also im Großbereich Osnabrück. Tja, für die, die es noch nicht wissen: Das entsprechende Arminius-Denkmal steht an der falschen Stelle, geschweige denn, dass die Angelegenheit sich im Bereich Höxter ereignet hätte, vielmehr ist der Großbereich Osnabrück maßgeblich, wie neueste Forschung ergeben hat.

Ich bin also von Osnabrück aus schnüffelnder Weise in süd-westlicher Richtung gegangen, bis ich dann irgendwie an der B58 zwischen Haltern und dem Rhein tatsächlich eine 2000 Jahre alte Steintafel gefunden habe, auf welcher ein römischer Überlebender einen Text gesetzt hatte:

„Dieses Mal habt ihr gewonnen, aber wartet nur bis, die Halbfinalspiele kommen“.

Vielleicht ist dies ja die Erklärung dafür, dass es im Fußball bislang gegen Italien nie so wirklich richtig funktioniert hat.
Aber vielleicht bringen die nächsten Monate auch diesbezüglich eine Aufsehen erregende neue Entwicklung, wenn die WM in Brasilien beginnt.

Nachtrag:
Endlich haben wir es geschafft, ein zeitgenössisches Relief eines klassischen römischen Legionärs des Jahres 9 n. Chr. digitalisiert zu bekommen, um auch einmal die damalige Gegenseite zeigen zu können. Ein solcher Legionär sah ungefähr so aus:

Bei dieser Fotomontage hat uns sehr mein Stellvertreter, der 2. Kanzleihund "Sam" geholfen, wie unschwer erkannt werden kann.

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